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Stufenmodell


1.

Clearing 

max. 3 Monate

Das Clearing ist die erste Anlaufstelle für interessierte Frauen. Sie werden über unida services informiert, die persönliche Situation der jeweiligen Frau wird besprochen. Daraufhin wird die Frau entweder in eine passende Stufe bei unida services zugeteilt oder ihr wird eine andere Einrichtung empfohlen.
 

2.

Stundenweise Beschäftigung

max. 3 Monate

Um einen leichten Einstieg ins Berufsleben zu ermöglichen, bieten wir die stundenweise Beschäftigung an. Hier erhalten die Frauen die Möglichkeit sich in den Bereichen „Küche“ und „Hand & Arbeit“ wöchentlich für max. 5 Stunden zu erproben. Gleichzeitig bieten wir eine Begleitung für weitere 5 Stunden durch eine Sozialarbeiterin an.
 

3.

Arbeitstraining

max. 6 Monate

Die Frauen trainieren verbindlich das Arbeiten in Begleitung einer Arbeitsanleiterin für 25 Wochenstunden in verschiedenen Bereichen. In dieser Zeit gibt es das Angebot der Begleitung durch eine Sozialarbeiterin.
 

4.

Transitarbeitsplatz

max. 6 Monate

In einem befristeten Dienstverhältnis (mind. 21 Wochenstunden/max. 38 Wochenstunden) arbeiten die Frauen in einer unserer Abteilungen in Begleitung einer Arbeitsanleiterin, einer Sozialarbeiterin und einer Bewerbungsassistentin. Zusätzlich werden interne und externe Schulungen angeboten und ermöglicht.
 

5.

Nachbetreuung

Nach dem Ausstieg der Frau wird von der Bewerbungsassistentin eine weitere Betreuung ermöglicht. Bei Ausstieg in ein Dienstverhältnis beträgt die Dauer der Nachbetreuung max. 3 Monate, ansonsten werden max. 6 Monate angeboten.
 

 


 

Sozialintegrative Betriebe machen aus einem Euro zwei!

Quelle: Bericht, am 16. Februar 2016 von arbeit plus - Soziale Unternehmen Niederösterreich 

Investitionen in Sozialintegrative Betriebe zahlen sich aus: Jeder investierte Euro
erzielt Wirkungen im Gegenwert von 2,10 Euro. Zu diesem Ergebnis kommt eine
aktuelle Studie, die das NPO&SE Kompetenzzentrum der Wirtschaftsuniversität
Wien zu den gesellschaftlichen und ökonomischen Wirkungen von Sozialintegrativen
Unternehmen (SIU) in Niederösterreich durchführte.
Durch eine Social Return On Investment (SROI) Analyse wurde der soziale Mehrwert
sichtbar gemacht, den die niederösterreichischen SIUs 2014 generierten. Dabei wird
deutlich, dass Sozialintegrative Unternehmen äußerst effektiv sind: Die monetarisierten
Wirkungen der Betriebe waren im Jahr 2014 rund doppelt so hoch wie die getätigten
finanziellen Investitionen.

Mehrwert fu¨r die Gesellschaft

„Die Studie beweist, dass die Gesellschaft einen deutlichen Mehrwert durch jene
Investitionen zuru¨ckbekommt, die Soziale Unternehmen erhalten", erklärt Ursula Königer,
Vorstandsmitglied arbeit plus NÖ. Sie hofft, dass diese Studie einen Anstoß fu¨r andere
Bundesländer darstellt, den jeweiligen SROI-Wert der Sozialen Unternehmen zu untersuchen.
„Die Ergebnisse liefern umfassende Argumente, dass Investitionen in SIUs positive
Wirkungen haben".

Darüber hinaus zeigt die Studie auch auf, welch vielfältige Aufgaben und Tätigkeiten die
Sozialintegrativen Unternehmen erfüllen, und identifiziert die Wirkungen für unterschiedliche
Gruppen (Stakeholder), die mit den SIUs in Kontakt stehen. Am meisten profitieren die
integrierten Personen, aber auch die AuftraggeberInnen bzw. AbnehmerInnen der
Unternehmen ziehen hohen Nutzen daraus.

27 Unternehmen untersucht

Insgesamt wurden 27 niederösterreichische Unternehmen, die am Arbeitsmarkt
benachteiligte Menschen in ihr Unternehmen integrieren, mittels SROI-Analyse untersucht.
Die SROI–Analyse versucht, den durch soziale Organisationen oder Projekte geschaffenen
gesellschaftlichen Mehrwert möglichst umfassend zu bewerten. SROI misst den Nutzen der
(wesentlichen) Stakeholder, bewertet diesen monetär und stellt ihn den Investitionen
gegenüber. Insgesamt ergaben sich monetarisierte Wirkungen in der Höhe
von 81,274 Mio. Euro bei Investitionen von 38,741 Mio.Euro.

www.itema.at www.itemacms.at www.itemacrm.at